Bond Street ist im Advent kein Ort, den man „abhakt“. Am schönsten ist sie, wenn du langsam gehst. Die aktuellen Lichter greifen die Crown Jewels auf: Tiara-artige Tore, Ketten aus Licht und große Kronen über den Kreuzungen. Dazwischen konkurrieren die Häuser selbst darum, wer Weihnachten am schönsten inszeniert.
Unser Lieblingsritual: von Piccadilly her hineingehen, die Fassaden von Cartier, Tiffany, Louis Vuitton und Ralph Lauren ansehen, dann einen Abstecher in die Burlington Arcade machen. Wenn du danach noch nicht genug Weihnachtsgefühl hast, geh weiter Richtung Claridge’s – schon die Hotelbäume sind im Advent fast eine kleine Sehenswürdigkeit.
Und ja: Hier sind nicht nur Besucher. Londoner treffen sich nach der Arbeit auf einen Drink, erledigen Geschenke, schauen die Schaufenster an oder machen aus einem gewöhnlichen Donnerstagabend einen kleinen Christmas-Abend. Genau das nimmt Bond Street den reinen Touristencharakter.
So würden wir den Moment planen
- Gegen 16:00–16:30 Uhr starten, wenn die Lichter schon wirken, die Geschäfte aber noch offen sind.
- Burlington Arcade als ruhigeren Kontrast einbauen.
- Für einen Drink: rund um Mayfair lieber einen schönen Hotel- oder Cocktailbar-Stopp einplanen als hektisch weiterlaufen.
- Mindestens 45–60 Minuten Zeit lassen – mehr, wenn du wirklich in die Geschäfte möchtest.
